PNG in SVG umwandeln
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Professionelle Umwandlung von PNG in SVG mit KI-gestützter Vektorisierung. Kostenlos, unbegrenzt und ohne Wasserzeichen.

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PNG und SVG im Überblick

PNG ist ein Rasterformat: ein festes Pixelraster, verlustfrei komprimiert und mit optionalem Alphakanal für Transparenz. Vergrößern Sie ein PNG über seine Originalgröße hinaus, werden die Kanten unscharf und pixelig, weil keine zusätzlichen Pixel vorhanden sind.

SVG beschreibt Formen als Pfade in einer kleinen Textdatei. Es bleibt daher in jeder Größe scharf und lässt sich in Figma, Illustrator, Inkscape oder per CSS umfärben. Bei der Umwandlung eines PNG werden Flächen ähnlicher Farbe in solche Pfade übertragen. Dabei wird neu gezeichnet, was im Bild bereits vorhanden ist; Details, die nie da waren, kommen nicht hinzu.

Was mit der Transparenz passiert, wenn aus einem PNG ein SVG wird

Der Alphakanal speichert für jedes Pixel, wie durchsichtig es ist, von völlig transparent bis völlig deckend. SVG hat keine Pixel, die diesen Wert tragen könnten. Deshalb entscheidet die Vektorisierung Fläche für Fläche, ob sie eine Form zeichnet oder die Stelle leer lässt. Wer weiß, wie sie entscheidet, kann sich die meisten Überraschungen erklären.

Vollständig transparente Bereiche bleiben leer

Wo das PNG komplett transparent ist, werden keine Formen gezeichnet. Ein Logo auf transparentem Hintergrund wird zu einem Logo auf transparentem Hintergrund und lässt sich auf jede Farbe oder jedes Foto legen.

Halbtransparente Pixel werden deckend

Jede vektorisierte Form erhält genau eine deckende Füllfarbe. Weiche Schlagschatten, Leuchteffekte und durchscheinende Überlagerungen werden zu deckenden Formen, oft dunkler als zuvor. Entfernen Sie sie vor der Umwandlung oder blenden Sie ihre Farbe nach der Vektorisierung in der Palette aus.

Weiche Kanten können einen Saum hinterlassen

Kantenpixel mit Anti-Aliasing sind teilweise transparent, und manche davon werden zu dünnen Streifen in leicht abweichendem Farbton. Zoomen Sie an die Kontur heran. Sehen Sie einen Saum, blenden Sie diese Farbe in der Palette aus oder schieben Sie den Detailgrad-Regler Richtung „Sauberer“.

Ein weißer Hintergrund ist keine Transparenz

Hat das PNG einen einfarbig weißen oder farbigen Hintergrund, wird dieser wie jede andere Fläche zu einer Form. Nutzen Sie vor der Vektorisierung im Editor „Hintergrund entfernen“ oder blenden Sie die Hintergrundfarbe danach in der Palette aus.

Screenshots, Canva- und Figma-Exporte

Die meisten PNGs, die als Vektor gewünscht werden, wurden nie als PNG gezeichnet. Es sind Bildschirmaufnahmen oder Exporte aus einem Design-Tool, und jede Quelle hinterlässt eigene Spuren im Bild.

Screenshots

Text und Icons auf dem Bildschirm werden per Anti-Aliasing geglättet, daher werden kleine Schriften zu runden Klecksen. Zoomen Sie vor der Aufnahme in die Seite oder App hinein und schneiden Sie dann auf die benötigte Grafik zu, statt das ganze Fenster zu vektorisieren.

Canva-Downloads

Ob Canva einen PNG-Download mit transparentem Hintergrund erlaubt, hängt von Ihrem Tarif ab. Steht Ihnen der SVG-Download zur Verfügung, nutzen Sie ihn: Das Design wird als Vektor exportiert und muss nicht vektorisiert werden.

Figma-Exporte

Figma kann jeden Frame und jede Ebene als SVG exportieren und behält dabei die ursprünglichen Vektorformen exakt bei. Vektorisieren Sie ein PNG nur, wenn die Quelldatei nicht mehr existiert, und nehmen Sie, wenn möglich, einen Export in 2x oder 3x für sauberere Kanten.

Kleine Exporte

Bei Icons mit 16 oder 32 Pixeln gibt es so wenige Pixel pro Kurve, dass die Vektorisierung den Pixelstufen folgt. Exportieren Sie vor der Umwandlung noch einmal in der größten verfügbaren Größe.

PNG-8 und PNG-24: Warum die Farbtiefe zählt

PNG-8 speichert eine Palette mit bis zu 256 Farben, und jedes Pixel verweist auf eine davon. PNG-24 speichert die volle Farbe jedes Pixels und wird mit Alphakanal oft PNG-32 genannt. Die meisten Design-Tools speichern standardmäßig PNG-24; PNG-8 stammt meist aus Optimierungstools und älteren Webgrafiken.

Ein flächiges PNG-8-Logo ergibt eine Handvoll sauberer Formen, weil es nur wenige Farben zu trennen gibt. Anders sieht es bei einem PNG-8 aus einem Foto oder Farbverlauf aus: Die fehlenden Abstufungen werden meist per Dithering vorgetäuscht, einem Punktmuster, das bei der Vektorisierung zu Gruppen winziger Formen wird. PNG-24 behält weiche Kanten und Verläufe, und die Voreinstellung Logo & Icon oder der Farben-Regler fassen sie zu einfarbigen Flächen zusammen, wenn Sie ein einfacheres SVG wünschen.

Welche PNG-Bilder sich gut umwandeln lassen

Gut geeignet

  • Logos und Icons mit transparentem Hintergrund
  • Sticker, Clipart und flächige Illustrationen mit klaren Konturen
  • Unterschriften, Handlettering und Strichzeichnungen
  • Diagramme und Grafiken aus Präsentationen oder Tabellen
  • Designs für Schneideplotter, die Pfade statt Pixel brauchen (siehe SVG-Dateien für Cricut erstellen)

Weniger geeignet

  • Fotos im PNG-Format, die sich in Tausende kleiner Flächen auflösen
  • Ganzseitige Screenshots mit kleinem Text
  • Grafiken, deren weiche Schatten, Leuchteffekte oder Verläufe unverändert erhalten bleiben müssen
  • Icons, die nur in 16 bis 32 Pixeln vorliegen

Wenn Sie mit Adobe Illustrator arbeiten, erledigt die Funktion „Bildnachzeichner“ dasselbe, mit manueller Kontrolle über jede Einstellung. Unsere Anleitung zum Umwandeln von PNG in SVG mit Illustrator zeigt die wichtigsten Einstellungen.

Fragen zu PNG in SVG

Bleibt der transparente Hintergrund erhalten?

Ja. Für vollständig transparente Bereiche des PNG werden keine Formen erzeugt, daher ist auch der SVG-Hintergrund transparent. Halbtransparente Pixel, etwa weiche Schatten und Leuchteffekte, werden zu deckenden Formen.

Warum hat mein SVG einen weißen Hintergrund?

Das PNG hat einen einfarbig weißen statt eines transparenten Hintergrunds, und der wird wie jede andere Farbe vektorisiert. Nutzen Sie vor der Vektorisierung „Hintergrund entfernen“ oder blenden Sie das Weiß in der Palette aus, damit diese Formen entfallen.

Woher kommen dünne Streifen am Rand meines Logos?

Sie entstehen durch Kantenpixel mit Anti-Aliasing, die teilweise transparent sind und sich leicht in der Farbe unterscheiden. Blenden Sie die störende Farbe in der Palette aus oder schieben Sie den Detailgrad-Regler Richtung „Sauberer“.

Kann ich einen Screenshot in SVG umwandeln?

Ja, schneiden Sie ihn aber zuerst auf die Grafik zu. Kleiner Text auf dem Bildschirm wird durch Anti-Aliasing verwischt und lässt sich schlecht vektorisieren. Nehmen Sie daher wenn möglich mit höherer Zoomstufe auf.

Lässt sich PNG-8 oder PNG-24 besser umwandeln?

Ein PNG-8 mit flächigen Farben ergibt wenige, saubere Formen. PNG-24 ist besser, wenn die PNG-8-Version gedithert wäre, denn Dithering-Punkte werden zu Gruppen winziger Formen.

Wird das SVG kleiner als das PNG?

Bei Logos, Icons und flächigen Grafiken meistens ja. Bei Fotos ist es oft größer. Uploads sind bis 10 MB möglich, und Bilder mit mehr als 4096 Pixeln an der längsten Seite werden vor der Vektorisierung verkleinert.

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